Zurück

Motive, Stil und Trends bei Tattoowierungen - Tattoo Vorlagen
 

Vorweg ein paar Basics zum Thema Tattoowierung: Wenn man sich tattoowieren lässt, dringt Tinte via Nadel in die Hautschicht. Meist sind diese Tintennadeln automatisiert, sodass der Tattoowierer nur noch sein Kunst ausleben muss und das gewünschte Motiv auf jede erdenkliche Körperstelle bringt.

Generell kann man sagen, dass jede Szene ihren eigenen Stil hat und damit unterschiedliche, bevorzugte Motive. Zeitlos sind die sogenannten Tribals (abschätzig auch Arschgeweih genannt), Schriftzüge auf dem Arm, Sterne und Ornamente auf Rücken sowie an den Fußknöcheln.

 

Seit Ende der 90er Jahre haben Tattoowierfreunde auch wieder Interesse an alten Motiven aus dem Seemanns-Bereich wie beispielsweise dem Stern. Dieser war damals eigentlich ein Sinnbild für die Navigation der Seefahrer, die quer über den Ozean reisten. Im ursprünglichen Sinn ging es also nicht um Sterne im Allgemeinen, sondern speziell um den Nordstern. Die ebenfalls sehr beliebten Schwalben standen für den Wunsch, dass die Seebären heil wieder nach Hause kommen. Quasi ein Glücksbringer bzw. Talisman. Weitere heute wieder moderne Tattoos sind der Anker, der Glück bringen soll, und das Steuerrad, Herzen oder Landkarten. Die Symbolik ist den Trägern heute zwar nur noch selten bekannt, die Motive sehen aber einfach schön aus.

Beliebt sind auch die Tattoos des Geek- und Nerdstyle. Die Geekszene setzt sich mit wissenschaftlich und Computer-Themen auseinander. Der Nerdstyle ist für die Hip-Hop-Szene reserviert.

 


Stets aktuell sind Blüten, speziell Rosen, aber auch Hibiskusblüten.

Der nächste Trend kommt aus den USA und dreht sich um das Eintätowieren lassen von Porträts. Sehr beliebt und wahrscheinlich die Nummer Eins der Motive sind hierbei die Gesichter der eigenen Kinder.

 

Vor ein paar Jahren machte Madonna Henna-ttoos populär. Das ist immer noch eine gute Alternative, wenn man sich beispielsweise nicht unter den zahlreichen Motiven entscheiden kann und öfters wechseln möchte.
Desweiteren gibt eine spezielle Tattoo-Injektionsflüssigkeit (Biotattoo), die nach circa fünf Jahren wieder verblassen und schließlich ganz verschwinden soll. Dabei soll die Farbe nur in Hautschichten eingebracht werden, die sich auch wieder erneuern. In der Praxis ist dies jedoch so gut wie unmöglich, da diese Hautschicht extrem klein ist und es Tätowierern eigentlich nie gelingt nicht auch die untere Lederhaut zu treffen, wo sich die Farbe dann permanent einlagert. Daher wird von Biotätowierungen dringend abgeraten.

Wer wissen möchte, wie ein Tattoo-Motiv direkt auf seiner Haut aussieht, kann auch bei einem Bodypainting Anbieter anfragen, ob dieser das gewünschte Motiv mit einer abwaschbaren Bodypainting-Farbe aufbringt. So können auch mehrere Motive ohne Risiko ausprobiert werden.

 

Zurück